Resultate der regelmässigen Vitamingehaltsuntersuchungen:
| Vitamin |
Ø Vitamingehalte je 100 g |
| |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
| A |
873.11 µg |
879.67 µg |
735.33 µg |
828.58 µg |
| D |
3.93 µg |
2.43 µg |
2.10 µg |
2.38 µg |
| E |
2.13 mg |
2.26 mg |
1.98 mg |
1.82 mg |
Nicht alle Trans-Fettsäuren sind schlecht
Die natürlich vorkommenden trans-Fettsäuren in Milch, Milchprodukten, Butter und Fleisch haben keinen negativen Einfluss auf die Gesundheit.
Alle Fette und Öle bestehen aus unterschiedlichen Fettsäuren. Es gibt zum Beispiel gesättigte und ungesättigte, langkettige und kurzkettige. Öle und
Fette setzen sich aus verschiedenen Fettsäuren zusammen. Eine spezielle Art innerhalb der unterschiedlichen Fettsäuren sind die so genannten trans-Fettsäuren.
Trans-Fettsäuren entstehen vor allem bei der chemischen, industriellen Härtung von pflanzlichen Ölen oder kommen natürlicherweise in Milch, Milchprodukten,
Butter und Fleisch vor.
Die industriellen trans-Fettsäuren, die auch in Fertigprodukten wie Backwaren, Snacks, Süssigkeiten und Fastfood zu finden sind, wirken sich negativ auf die
Gesundheit aus. Sie erhöhen das (schlechte) LDL-Cholestrin, senken das (gute) HDL-Cholesterin und stehen zudem im Verdacht, das Diabetes-Risiko zu erhöhen.
Natürlichkeit zahlt sich aus
Mit den natürlichen trans-Fettsäuren kann der Körper umgehen, mit den industriellen trans-Fettsäuren hingegen nicht. Dies hat zwei Gründe: der Anteil der natürlichen
trans-Fettsäuren in Milch, Milchprodukten und Butter ist grundsätzlich kleiner als in Fertigprodukten oder bei gehärteten Fetten. Zudem enthalten Milch, Milchprodukte
und Butter mehrheitlich die trans-Fettsäure «Vaccensäure», welche vom Körper in die konjugierte Linolsäure (CLA) abgebaut werden kann. Diese CLA ist unbedenklich und
hat möglicherweise sogar einen positiven Einfluss bei der Krebs- und Diabetesbekämpfung.
Nahrungsmittel bewusst auswählen
In der Nahrung des Menschen gelangten die industriellen trans-Fettsäuren erst vor ungefähr 80 Jahren. Damals wurden billige pflanzliche Öle eingesetzt, um gehärtete
Fette herzustellen, zum Beispiel für Margarine oder andere industrielle Fette.
Bei der Verwendung von Butter hingegen entstehen keine industriellen trans-Fettsäuren. Wer also auf industrielle trans-Fettsäuren verzichten will, richtet sein Augenmerk
am Besten auf die Zutatenliste und verwendet natürliche Fette wie Butter oder Bratbutter.
Die Erwärmung von Butter, Bratbutter oder Bratcreme hat keinen Einfluss auf die trans-Fettsäuren
Konsumenten und Verarbeiter von Butter, Bratbutter und Bratcreme stellen oft die Frage, ob bei der Erwärmung von Butterprodukten unerwünschte trans-Fettsäuren gebildet werden.
Die BOButter hat in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Acroscope Liebefeld-Posieux (ALP) zu dieser Frage einen Versuch durchgeführt. Dabei wurde Butter, Bratbutter
und Bratcrème während 20 Minuten und 60 Minuten bei 180 °C und 220 °C warm gehalten. Es zeigte sich dabei kein Unterschied in den Resultaten der
trans-Fettsäuren von nicht erhitztem Milchfett zu den jeweils erhitzten Proben.